Unser Auftrag (Foto: ©Jennifer Baaske)

Unser Auftrag

Unser Auftrag

Neue Gedankenräume erobern.

Im Jahr 2007 konnte Braunschweig mit der "Ideenküche" den Titel "Stadt der Wissenschaft" erringen. Am 24. Oktober 2007 wurden wir, die Haus der Wissenschaft Braunschweig GmbH, als nicht-profitorientiertes Unternehmen gegründet.

Als "Nachspeise" der Ideenküche ist es unsere Mission, den Appetit auf Forschung und Wissenschaft aufrecht zu erhalten und dem Dialog zwischen Öffentlichkeit, Politik, Wirtschaft und Kultur mit Wissenschaft und Forschung ein dauerhaftes Zuhause zu geben.

Wissenschaft kann für jede*n Einzelne*n und uns alle extrem wichtig sein: Innovation braucht Inspiration, Demokratie und Partizipation brauchen Bildung und Informationen aus erster Hand. Wissenschaft und Forschung brauchen Impulse aus der Praxis.

In Braunschweig tragen wir dazu bei, dass Bürger*innen, Unternehmer*innen, Kulturschaffende und auch die Stadtverwaltung ganz konkret merken, wie gut es ist, in einer Wissenschaftsstadt zu leben. Mit unseren Projekten und Formaten sind wir zudem bundesweit aktiv, arbeiten mit zahlreichen Kooperationspartnern zusammen und stärken den Wissenstransfer zu vielfältigen Themen.

Wir setzen dabei in erster Linie auf persönliche Begegnungen im Hier und Jetzt. Bei unseren Veranstaltungen ist für Jede*n Etwas dabei: Forschertage für Kinder, Hackathons, Netzwerkrunden, Podiumsdiskussionen und zahlreiche weitere Formate.

An unserem Standort in der Pockelsstraße 11 können Sie im Restaurant La Cupola im wahrsten Sinne des Wortes in der "Ideenküche" speisen. Die gehobene italienische Küche von Pino & Sabina Tota bietet Raum für Ihren Business Lunch oder einen entspannten Veranstaltungsausklang.

Erfolgsgeschichten

Seit 2007 haben wir bundesweit zahlreiche Veranstaltungsformate und Projekte entwickelt, umgesetzt und auch verstetigt. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Podcast Forsch -Wissenschaft im Interview: Im Wissenschaftspodcast der ForschungRegion Braunschweig und der Braunschweiger Zeitung kommen Forscher*innen aus der Region zu Wort und berichten über ihren Antrieb, ihre Arbeit und wie diese ihren Blick auf die Welt verändert. Dabei geht es auch um die aktuellen gesellschaftlichen, politischen und ethischen Fragen und Debatten die mit ihrer Forschung zusammenhängen.
    • Hackathons: Studierende, Designer*innen, Patient*innen, Bürger*innen u.v.m. entwickeln zu bestimmten Herausforderungen (z.B. smart City oder E-Health) in kurzer Zeit innovative Anwendungen oder Prototypen.
    • Science Slam: Zehn Minuten haben Science Slammer*innen um dem Publikum ihre Forschung auf unterhaltsame Weise näher zu bringen. Wer wird Slam-Champion und gewinnt das "Goldene Gehirn"?
    • WissensWelle: Die Onlineplattform gibt Lehrkräften, Familien und Erzieher*innen einen Überblick zu zahlreichen Bildungsangeboten für Kinder und Jugendliche in der Region Braunschweig.
    • European Researchers’ Night: Die in 2014 und 2015 EU-geförderte "European Researchers' Night" auf dem Braunschweiger Schlossplatz lockte jeweils über 3.000 Menschen an.
    • Unsere Projekte im Wissenschaftsjahr 2020/21 - Bioökonomie: Bei den Science Watch Parties schauen wir eine Serie und prüfen sie gemeinsam mit anderen Zuschauer*innen und Wissenschaftler*innen auf ihre realistische Darstellung von Wissenschaft und wissenschaftlichen Fragestellungen/Anwendungen.
      • Im Projekt Virtuelle Landwirtschaft wollen wir auf der Livestream-Plattform Twitch im beliebten "Landwirtschafts-Simulator" die Landwirtschaft der Zukunft simulieren. Auch hier kommen wieder Fach-Expert*innen zu Wort.
      • Das Escape Game BioEconomyNow! nimmt Kinder ab 10 Jahren mit auf den Planeten Horizon. Dort werden sie Geheimagent*innen und müssen den Planeten vor einer Umweltkatastrophe retten. Mit dem Educational Escape Game sind wir in der mobilen Variante in Museen, Science Centern und auf Messen und Festivals vertreten. Zusätzlich gibt es eine Online-Variante zum Spielen Zuhause.
      • Und auch Science Slams im Wissenschaftsjahr gibt es auf unserem YouTube-Kanal zum Anschauen: (Nachwuchs)Wissenschaftler*innen beschäftigen sich in unterhaltsamen Kurzvorträgen mit Alternativen zu Kunststoffen, Gentechnik, Baumaterialien und politischen und innovativen Maßnahmen in Verbindung mit Bioökonomie. 
      • Alle Formate finden/fanden online statt und können somit teilweise auch nach Projektende auf unserem YouTube-Kanal angeschaut werden.

    Als Dienstleister können wir diese und weitere Formate auch für Sie entwickeln oder exportieren. Sie haben Interesse an der Ausrichtung der Formate oder Ideen für wissenschaftskommunikative Projekte mit uns? Sprechen Sie uns an! Schauen Sie sich auch gern auf der Seite Förderer und Sponsoren für weitere Anregungen und Angebote um.

    Warum es Wissenschaftshäuser wie unseres braucht

    Unsere Gesellschaft ist zu einer Wissensgesellschaft geworden. Ein allgemeines Wissenschaftsverständnis ist daher für uns alle wichtig, um in postfaktischen Zeiten "Fake News" oder "Post-Truth-Propheten" nicht auf den Leim zu gehen: Jede*r sollte eine Grundidee davon haben, auf welche Weise (wissenschaftliche) Erkenntnisse gewonnen werden, aber auch wo mögliche Grenzen von Wissenschaft liegen.

    Die Antworten der Wissenschaft auf unsere Fragen sind nicht selten widersprüchlich. Aber auch wenn Wissenschaft uns nicht immer eindeutige Lösungen liefert, hat sie einen ganz entscheidenden Vorteil: Sie gibt uns die Möglichkeit, Hypothesen, Untersuchungswege, Ergebnisse und daraus abgeleitete Handlungsempfehlungen sehr genau nachzuvollziehen. Um einzuschätzen und zu entscheiden, in welche Richtung wir uns als Gesellschaft weiterentwickeln, welche Art von Forschung wir fördern oder wie wir unsere Welt im Kleinen und Großen verändern wollen, braucht es nicht nur Emotionen, sondern auch solide, wissenschaftlich-fundierte Informationen.

    Wissenschaftshäuser übernehmen einen wichtigen Bildungsauftrag, um Wissenschaft und Forschungserkenntnisse nachvollziehbar zu machen und in den öffentlichen Diskurs zu bringen. Wissenschaftskommunikation, wie sie von Häusern der Wissenschaft betrieben wird, gibt der Bevölkerung Orientierungshilfen in der Wissenschaftswelt. "Empowerment" liegt uns am Herzen: Wir bringen aktuelle – und durchaus auch kontroverse – Themen, Positionen und Personen in die Lebenswelt unserer Gäste. Dabei kommunizieren wir Wissenschaft vorzugsweise so, dass Bezüge zum eigenen Leben, der eigenen Stadt oder Region deutlich werden.