Rückschau (Foto: ©Studierende der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften)

Rückschau

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Das Veranstaltungsarchiv

Neue Gedankenräume erobern.

Was bisher so bei uns los war:

Kunstwettbewerb European Researchers’ Night 2015

28. Oktober 2015

Im Rahmen der European Researchers’ Night 2015 rief das Haus der Wissenschaft Braunschweig Schulen zur Beteiligung an einem Kunstwettbewerb auf. Oberstufenschüler der Region hatten die Möglichkeit, zu dem Zitat Albert Einsteins „Wichtig ist, dass man nicht aufhört zu fragen“ künstlerische Arbeiten aller Art einzureichen. Aus knapp 50 eingegangenen Beiträgen wählte eine vierköpfige Fachjury die elf besten Arbeiten aus, die nun im Foyer des Haus der Wissenschaft ausgestellt sind. Von Zeichnungen über Fotografien, Collagen, Kurzfilme bis hin zu dreidimensionalen Objekten haben die Schüler zahlreiche Herangehensweisen und Techniken gewählt, um dem Zitat Einsteins zu folgen und dem Thema des Wettbewerbs gerecht zu werden.

Besonders hervorzuheben sind die Arbeiten von Milena Prus und Paula Rust (beide Gymnasium Martino-Katharineum Braunschweig), die jeweils mit dem Jurypreis ausgezeichnet wurden sowie die Arbeit von Leo W. Kraatz (Neue Oberschule Braunschweig), der mittels Onlineabstimmung den Preis des Publikums verliehen bekam.

Alle drei Gewinner wurden zur Eröffnung der European Researchers’ Night Ende September feierlich bekannt gegeben und waren zusammen mit den anderen ausgewählten Arbeiten im Blauen Saal des Braunschweiger Schlosses ausgestellt. Während Milena Prus in ihrem Video mittels ausdrucksstarker Transformationen ihres Äußeren der Frage "WER BIN ICH?" nachgeht, begibt sich Paula Rust in ihrem Objekt "Spuren meiner Verzweiflung" mit Hilfe beschrifteter und ineinander verschlungener Papierschlaufen auf Spurensuche in die eigene Gedankenwelt. Der Beitrag von Leo W. Kraatz widmet sich dagegen Rätseln und Fragen des Alltags in Form eines 16-seitigen gedruckten Heftes mit eingescannten handgezeichneten und kolorierten Grafiken.

Jurypreis: Milena Prus, Klasse 12, WER BIN ICH?

Infektiös Fotowettbewerb

13. Dezember 2012

Wissenschaft anschaulich und bildhaft zu vermitteln erscheint oft als schwere Aufgabe. Aus diesem Grund haben das Haus der Wissenschaft Braunschweig und das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung den Fotowettbewerb Infektiös ausgeschrieben. Einer breiten Öffentlichkeit sollen Einblicke in das Forschungsfeld der Infektionsforschung geboten und Neugier und Interesse geweckt werden.

Die Porträts von Aids-Witwen des Siegers Eric Pawlitzky entstanden im Rahmen eines medizinischen Hilfsprojektes in Kenia und überzeugten die Jury sowohl wegen der starken Ausdruckskraft als auch der sensiblen fotografischen Annäherung an das immer noch tabuisierte Thema Aids. Den zweiten Platz erzielte Anja Putensen. Sie zeigt Orte der Genesung, die sie auf beeindruckende Weise in Detailfotos zu vermitteln vermag, in dem sie den Betrachter in die Position der Patienten versetzt.
Weitere Erläuterungen zu den ausgestellten Bilderserien finden Sie in der Nachberichterstattung zur Vernissage.

Die Bilderserien der Erst- und Zweitplazierten und eine Auswahl weiterer eingereichter Arbeiten wurden als Wanderausstellung konzipiert, die vom 13. Dezember 2012 bis zum 9. März 2013 im Haus der Wissenschaft Braunschweig besichtigt werden kann.

Begleitprogramm

Zur Ausstellung bieten das Haus der Wissenschaft Braunschweig und das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung ein Begleitprogramm mit drei öffentlichen Führungen sowie einer Diskussionsveranstaltung zum Thema Kunst und Wissenschaft an.