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Wissenschaft aus Braunschweig

Neue Gedankenräume erobern.

Logo Information zur Veranstaltungsreihe

Die Reihe „Logo – Wissenschaft aus Braunschweig“ ist eine Gemeinschaftsveranstaltung von NDR Info, dem Informationsradio des Norddeutschen Rundfunks, mit der Braunschweiger Zeitung und dem Haus der Wissenschaft Braunschweig.

Ausschreitungen, Mobbing, Übergriffe: Verändert sich die Gewalt in Deutschland?

20. Juni 2017

Mord, Totschlag, Sexualdelikte, schwere Körperverletzung: die Zahl von Gewaltverbrechen ist laut der neuesten Kriminalstatistik deutlich gestiegen.

Die größte Steigerungsrate verzeichnen Mord- und Totschlags-Fälle. Aber auch Sexualdelikte und Körperverletzungen haben im vergangenen Jahr zugenommen. Nicht zuletzt scheinen auch Beleidigungen, üble Nachrede und Mobbing eine größere Rolle in unserem Alltag zu spielen. Laut einer PISA-Studie wird in Deutschland inzwischen fast jeder sechste Jugendliche regelmäßig von seinen Mitmenschen gemobbt. Die psychische Gewalt ist zwar weniger auffällig als die körperliche, hinterlässt aber ebenfalls tiefe Verletzungen bei den Betroffenen.

Auch die Entwicklung der körperlichen Gewalt hat die Forscherinnen und Forscher alarmiert: Das Gewaltspektrum reicht von Angriffen auf Lehrerinnen und Lehrer über Waffen in Schulen bis hin zu Amokläufen wie in Winnenden und Erfurt. Mehr als früher geht es daher auch in der Wissenschaft inzwischen darum zu untersuchen, ob junge Menschen heute eher zu Gewalttaten neigen als früher.

Haben sich die Werte in unserer Gesellschaft verändert? Hat sich in Deutschland ein neues Verhältnis zur Gewalt entwickelt? Und falls das so sein sollte: Was sind die Gründe dafür? Welche Präventions-Methoden könnten in der Zukunft helfen?

Die Sendung zum Nachhören auf NDR Info

Das Plastik-Problem Lässt es sich noch lösen?

25. April 2017

Plastik ist zwar auch ein Erfolgsprodukt – aber was unsere Natur und Gesundheit  angeht, ist es ein immer größer werdendes Problem!
Ob in der Wohnung, im Büro oder im Auto: Gegenstände aus Plastik befinden sich überall. Sie lassen sich zwar wegwerfen, allerdings deutlich schwieriger entsorgen: Ihre Zersetzung dauert 100 bis 500 Jahre.

Die Folgen sind bekannt: Der Plastikmüll sammelt sich in allen Lebensräumen der Erde. Sollte die Zersetzung einmal begonnen haben, macht es die Situation auch nicht besser: Erst sind es kleine Kunststoffkörnchen und schließlich das für unser Auge unsichtbare Mikroplastik, das sich überall verbreitet.  

Auch in unseren Meeren landen Millionen Tonnen von Plastikmüll. Tiere verfangen sich darin, verhungern auf Grund von Plastikteilchen, die ihr Verdauungssystem blockieren oder nehmen mit dem Mikroplastik auch die gesundheitschädlichen Stoffe auf, die daran haften. Letztendlich landen die durch die Nahrungskette später möglicherweise wieder auf unseren Tellern.

Können wir uns und unseren Planeten vor dem vergiftenden Plastikmüll überhaupt noch schützen? Können wir das Plastik entfernen? In unseren Meeren, unseren Lebensmitteln oder Kosmetika?

Lässt sich unser  Plastik-Problem noch lösen?

Mitschnitt der Diskussionsveranstaltung zum Anhören auf NDRinfo

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