direkt zum Inhalt zur Hauptnavigation zur Bereichsnavigation

Tatsachen? Forschung unter der Lupe

Wenn Philipp nicht mehr zappeln darf - Ritalin in der Diskussion

Vortrag und Diskussion
26.04.2012, 19.30 Uhr
Aula

Eintritt frei

Zum Inhalt

Laut Krankenkassenstatistiken ist in fast jeder deutschen Schulklasse ein Kind zu finden, das aufgrund einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung mit dem Medikament Ritalin behandelt wird. Der Wirkstoff Methylphenidat soll die Symptome vermindern und so die psychologische Behandlung Betroffener erleichtern. Wann empfiehlt sich die Verordnung von Ritalin? Und wo kann man ansetzen, um einen zu frühen Medikamenteneinsatz zu verhindern? Werden mit Ritalin schon die Jüngsten unserer Gesellschaft in eine Medikamentenabhängigkeit geführt? Was bedeutet es, wenn auch Studierende Ritalin nehmen, um dem Erwartungsdruck standzuhalten? Gemeinsam mit Ihnen und unseren Expertinnen und Experten möchten wir diese Fragen beantworten und klären, inwiefern diese Diskussion auch unsere Gesellschaft widerspiegelt. Sind wir zu sehr auf Leistung und Konformität ausgerichtet?

Vortrag und Diskussion mit

  • Prof. Dr. Daniela Hosser, Institut für Psychologie, TU Braunschweig

  • Dr. med. Ulrich Frank, Arzt für Kinder- und Jugendmedizin, Kinderneurologie, Klinikum Braunschweig

  • Dr. med. Karan Amirpour, Arzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Braunschweig
  • Jonas Poskowsky, HIS-Institut für Hochschulforschung

Moderation

  • Dr. Jo Schilling, Wissenschaftsjournalistin

Empfehlenswerter Link zum Thema