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Tatsachen? Forschung unter der Lupe

Biobanken - Bibliotheken für den medizinischen Fortschritt oder Quell kommerzieller Interessen?

Vortrag und Diskussion
24.11.2011, 19.30 Uhr
Veolia

Eintritt frei

Zum Inhalt

Immer wieder verordnen Ärzte Medikamente, von denen sie vorher nicht wissen, ob sie beim Patienten optimal wirken. Mithilfe von Biomaterialbanken soll künftig eine individuell wirksame Therapie bereits vor Beginn einer Behandlung identifiziert werden. Blut-, Urin-, Stuhl- und Gewebeproben verknüpft mit personenbezogenen und medizinischen Daten des Spenders werden in diesen Biobanken gesammelt. Anhand der Proben und Daten wollen die Wissenschaftler Fragen im Grenzland zwischen Lebensstil, Krankheit, Umwelt und Genetik beantworten. Doch Biobanken werfen auch ethische und rechtliche Fragen auf. Wer garantiert den Schutz der gesammelten Daten? Wofür werden diese genau verwendet? Stehen lediglich wissenschaftliche Interessen im Vordergrund oder sind nicht auch kommerzielle Nutzungen denkbar oder sogar erwünscht?

Diskutieren Sie mit unseren Experten über den Sinn und Zweck von Biobanken im Spannungsfeld zwischen Datenschutz, Eigentumsrechten und medizinischem Fortschritt.

Referenten

  • Prof. Dr. Michael Krawczak, Wissenschaftlicher Leiter der Biobank PopGen, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein

  • Prof. Dr. Peter Dabrock, Systematische Theologie mit dem Schwerpunkt Ethik, Universität Erlangen-Nürnberg

  • Prof. Dr. Michael Kabesch, Kinder- und Jugendmedizin, Medizinische Hochschule Hannover

Moderation

  • Hannes Schlender, scienceRELATIONS Wissenschaftskommunikation