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Tatsachen? Forschung unter der Lupe

Zu diesem Thema

Von Genen und Skeletten - (R)evolutionen im Gestern, Heute und Morgen

Biologisch-literarisch-musikalische Performance
26.11.2010, 19:30 Uhr
Aula

Eintritt frei

 

Referenten: Bernhard Kegel (Texte) und Ulrich Moritz (Percussion und Voice).

Zum Inhalt

"Ulrich Moritz' musikalische Beiträge arbeiten nicht nur mit zahllosen Klang- und Geräuscherzeugern, sondern auch mit Sprache, mit Silben und Inhalten, die er zerlegt, zerhackt und zu kurzen rhythmischen Kleinodien zusammensetzt.

Durch das enge Zusammenspiel von Wort und Klang entsteht ein viel intensiveres Stimmungsbild, als es mit Text oder Musik allein zu erreichen wäre. Das Resultat ist ein Film im Kopf der Zuhörer, traurig, schockierend und amüsant zugleich." (Bernhard Kegel)

Der Autor Bernhard Kegel unterhält das Publikum mit Wissenswertem und Amüsantem aus dem Reich der Gene und Evolution. Dass er Wissenschaft greifbar und erlebbar machen kann, hat er bereits in Sachbüchern zur Epigenetik, aber auch in Romanen über Riesenkalmare gezeigt. Die ZEIT nannte ihn einen "Augenaufmacher", der schwierige und oft eher verborgene Themen an die Oberfläche bringt.

Gemeinsam mit ihm wird der Jazzmusiker Ulrich Moritz diesen Abend im Haus der Wissenschaft bestreiten. Die Musik nimmt dabei die Inhalte der Lesung auf, kommentiert sie und ermöglicht neue Einblicke und Betrachtungen.

Pressestimmen

Münchener Merkur

"Was da kreuchte und fleuchte waren nicht nur Kegels literarische und satirische Hirngespinste. Überall kreuchte, fiepte und knabberte es bei dieser Lesung. Und die meisten Geräusche dieser Art gab ein großes Insekt auf der Bühne von sich, mit fühlerartigen Mikrofonen, Schwänzen aus Kastagnetten und Schüsseln, die an Insektenaugen erinnern: die Schlagwerkbatterie des Jazzmusikers Ulrich Moritz. Der kommentierte das Treiben von Kegels Gentechnikern und monströsen Lebewesen nicht nur subtil mit schwingenden Glockenklängen, raunenden Trommeln und einer betörenden Rhythmik. Moritz baute aus Worten, Silben und Klängen gigantische musikalische Tausendfüßler und ließ sie durch die sensibilisierte Phantasie der Zuhörer trappeln. So gruselig die Landschaften dieses Transgeniens sind, der Humor von Kegel und Moritz bewirkte, dass man von dieser Reise so schnell nicht zurückkehren mochte."