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Geschichte von der Rolle

Die Mörder sind unter uns (Quelle: DIF)
Die Mörder sind unter uns
(Quelle: DIF)

Spielfilme als Quellen für die Geschichte?! Was auf den ersten Blick verwunderlich scheinen mag, hat seit einiger Zeit durchaus Konjunktur. Spielfilme spiegeln auf ganz eigene Weise Befindlichkeiten, Charakter und Diskurse der Gesellschaft ihrer Entstehungszeit. Dies gilt besonders bei dem Blick auf die deutsche Nachkriegsgesellschaft: Aufarbeitung, Aufbau und Aufbruch wurden schon bald nach der Stunde Null von Filmschaffenden thematisiert.

Wir möchten Sie mit dieser Reihe einladen, einen Blick auf die frühen Jahre von Bundesrepublik und DDR zu werfen und mitunter bekannte Filme aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten.

Die Filme werden jeweils kurz eingeführt.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen – der Eintritt ist frei!

Zeit: Donnerstag, 19 Uhr

Der erste deutsche Spielfilm der Nachkriegsgeschichte erzählt von Dr. Hans Mertens, einem Militär-Chirurgen. Er kehrt in sein zerbombtes Heim in Berlin zurück, wo er die Fotografin und KZ-Überlebende Susanne Wallner trifft. Die beiden werden Freunde.
(R: Wolfgang Staudte, 1946)

Ort: Haus der Wissenschaft, Aula, Pockelsstraße 11
Zeit: 19 Uhr

Einer der größten Skandalfilme der Nachkriegszeit: Die verführerische Prostituierte Martina und der heruntergekommene Maler Alexander verlieben sich ineinander. Doch ihr Glück währt nicht lange, denn Alexander hat einen Hirntumor.
(R: Willi Forst, 1950)

Ort: Haus der Wissenschaft, Aula, Pockelsstraße 11
Zeit: 19 Uhr

08/15 (Quelle: DIF)
08/15
(Quelle: DIF)

Ein Kasernenhofdrama um den Gefreiten Asch basierend auf dem gleichnamigen Roman 08/15 von Hans Hellmut Kirst.
(R: Paul May, 1954

Ort: TU Braunschweig, PK 4.3, Altgebäude
Zeit: 19 Uhr

Himmel ohne Sterne erzählt die tragische Liebesgeschichte der Fabrikarbeiterin Anna Kaminski aus Broditz in Thüringen und dem Grenzpolizisten Karl Altmann aus Oberfeldkirch in Oberfranken.
(R: Helmut Käutner, 1955

Ort: Haus der Wissenschaft, Aula, Pockelsstraße 11
Zeit: 19 Uhr

Die letzten Kriegstage in Berlin im Führerbunker: Hauptmann Richard Wüst, der dem NS-Regime kritisch gegenübersteht soll Adolf Hitler über die Lage an der Front unterrichten und Verstärkung anfordern.
Nach dem Buch In zehn Tagen kommt der Tod von Michael A. Musmanno.
(R: Georg Wilhelm Pabst, 1955)

Ort: Haus der Wissenschaft, Aula, Pockelsstraße 11
Zeit: 19 Uhr

Charles R. MacNamara, ein pfiffiger Geschäftsmann träumt von der großen Karriere im Coca-Cola-Konzern in London. Doch er wird ins Berlin des Kalten Krieges „strafversetzt“. Dort muss er sich mit strammstehenden Deutschen, preusisch-zackigen Untergebenen und den verhassten Kommunisten aus Ostberlin herumschlagen.
(R: Billy Wilder 1961)

Ort: TU Braunschweig, PK 4.3, Altgebäude
Zeit: 19 Uhr