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Nachtcafé für Aufgeweckte spezial

Chancen und Grenzen der Medizin am Lebensende

contrastwerkstatt - Fotolia.com

Diskussion
14.11.2011, 20.15 Uhr

Eintritt frei

Zum Inhalt

„Nicht die Verlängerung der Überlebenszeit um jeden Preis, sondern die Lebensqualität, also die Wünsche, Ziele und das Befinden des Patienten stehen im Vordergrund der Behandlung“. So lautet die Beschreibung der Palliativmedizin bei Wikipedia. Und so sollte eine Behandlung aus Sicht vieler Menschen aussehen, wenn keine sinnvolle kurative Behandlung mehr möglich ist. Doch wann ist dies der Fall? Wer entscheidet, wann der Zeitpunkt gekommen ist, zu dem Ärzte nicht mehr um jeden Preis versuchen sollen, die Krankheit zu heilen, sondern nur noch die verbleibende Zeit so gut wie möglich zu gestalten? Für Angehörige ist es häufig schwierig, die Lage richtig zu beurteilen und sich im Kompetenzwirrwarr des deutschen Gesundheitswesens zurechtzufinden. Palliativstationen und Hospize sind als Beratungsstellen bereits eingerichtet. Doch im „normalen“ Krankenhausumfeld sind die Prinzipien oft noch nicht angekommen.

In der Reihe Gesundheitsforschung kontrovers diskutieren wir dieses Thema im bewährten Nachtcafé-Format. Das bedeutet: Zwei Experten geben einen kurzen Überblick zum Thema und im Anschluss haben Sie die Möglichkeit mit den anderen Teilnehmenden und den Referenten zu diskutieren.

Experten

  • Dr. Rainer Prönneke, Arzt für Innere Medizin, Palliativmedizin und Chefarzt am Marienstift Braunschweig

  • Dieter Rammler, Leiter der evangelischen Akademie Braunschweig

Moderator

Markus Weißkopf, Geschäftsführer Haus der Wissenschaft Braunschweig

Zur Veranstaltungsreihe

Hier werden aktuelle, kontroverse Themen der Wissenschaft diskutiert. Das Besondere daran: Die Gäste sind gefragt. Diese Kooperationsveranstaltung der Nationalen Akademie der Wissenschaften – Leopoldina, der Buchhandlung Graff und des Haus der Wissenschaft Braunschweig bietet Raum für alle Aufgeweckten in einer angenehmen Atmosphäre, ihre Standpunkte zu brisanten Themen zu diskutieren. Für den wissenschaftlichen Input sind in der Regel zwei Referenten verantwortlich, die unterschiedliche Auffassungen vertreten. Sie geben einen kurzen Überblick über die aktuelle Forschung und ihre Positionen.