Zukunftsfragen - kontrovers
Strom aus Nordafrika - Lösung für Europas Energieprobleme?
21.06.2010
Vortrag und Diskussion mit:
Friedrich Führ, Berlin
Thomas Hüsken, Bayreuth
Peter Dickel, Braunschweig
Moderation: Kurt Dockhorn, Braunschweig
Das Energie-Großprojekt DESERTEC machte im Jahr 2009 Schlagzeilen. In der Sahara soll aus Solar-Energie in großem Maßstab Strom erzeugt werden, um damit einen Teil des europäischen Energiebedarfs zu decken. Das Projekt soll insbesondere die Abhängigkeit der europäischen Industriestaaten von fossilen Brennstoffen verringern und gleichzeitig zum Klimaschutz beizutragen.
Hauptinitiatoren des Projekts sind die größte Rückversicherungsgesellschaft der Welt, die Münchener Rück, und der Club of Rome. Außerdem beteiligen sich u.a. die Energiekonzerne RWE und E.ON sowie Siemens und die Deutsche Bank.
DESERTEC hat nicht nur Befürworter, denn es ergeben sich auch bei diesem Großprojekt Fragen nach den Konsequenzen: Welche Abhängigkeiten und Machtverhältnisse auf politischer, sozialer und wirtschaftlicher Ebene ergeben sich für die Menschen in Nordafrika und Europa? Wie sicher in technischer und politischer Hinsicht ist DESERTEC? Was wären die Auswirkungen für die mögliche Umstellung der deutschen Energieversorgung auf lokale regenerative Energien?
Datum: 21. Juni 2010, 18.30 Uhr
Ort: Haus der Wissenschaft, Aula, Pockelsstr. 11
"Zukunftsfragen - kontrovers" ist das Motto einer interdisziplinären und öffentlichen Veranstaltungsreihe an der TU Braunschweig, die durch die Gruppe »Wissen und Kritik« veranstaltet wird.
Bei den Diskussionen legen in der Regel zwei VertreterInnen kontrastierender oder kontroverser Positionen ihre Ansichten kurz dar, und es gibt anschließend Gelegenheit zu einem kontroversen Austausch. Die VeranstalterInnen möchten so einen Beitrag zu einer besseren Diskussionskultur leisten und eine breite Öffentlichkeit in den Dialog über wissenschaftliche Themen einbeziehen.
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Zukunftsfragen - kontrovers
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