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Wege aus der Finanzkrise

09.03.2010

Die globale Wirtschafts- und Finanzkrise ist noch lange nicht überwunden. Zu den Folgeschäden der Krise gehören in Deutschland u.a. eine Neuverschuldung von 85,8 Milliarden Euro sowie ein beispielloser Wirtschaftseinbruch von minus 5% im vergangenen Jahr. Doch nicht nur in Deutschland, sondern überall in Europa wachsen die Staatsschulden ins Grenzenlose. Der beginnende Wirtschaftsaufschwung ist eher schwach und konnte sich bis heute nicht stabilisieren, die Konjunktur erholt sich nur langsam, die Auftragsbücher der Wirtschaft füllen sich nur zögerlich und die Produktion läuft auf niedrigem Niveau. Auf der anderen Seite sind die öffentlichen Haushalte extrem belastet: Steuereinnahmen brechen ein, hinzu kommen Milliardenbelastungen durch die nationalen Konjunkturprogramme. Für viele Firmen ist die Kreditklemme nicht gelöst und es wird sich zeigen, wer sich Kurzarbeit auf Dauer leisten kann. Infolgedessen gerät der private Konsum immer stärker unter Druck. Doch in jeder Krise stecken auch Chancen und damit Möglichkeiten, neue Akzente bei der Bekämpfung von Fehlentwicklungen zu setzen.
Es geht zum Beispiel darum, Vorschläge für Wirtschaft und Arbeit zu entwickeln, wie der sich weiter öffnenden Schere von Arm und Reich begegnet werden könnte, wie die Binnennachfrage gesteigert und die Konjunktur angekurbelt werden könnten und mit welchen Maßnahmen Wachstumsimpulse initiiert und gestärkt werden können. Brauchen wir ein neues staatliches Konjunkturprogramm? Wir möchten diese und weitere Fragen mit Ihnen und unseren ExpertInnen erörtern und laden Sie zu dieser Diskussion herzlich ein.

Begrüßung: Petra Wilke, Landesbüro Niedersachsen der Friedrich-Ebert-Stiftung

Impulsreferat: Matthias Machnig, Thüringer Minister für Wirtschaft, Arbeit und Technologie

Diskussion mit:
Matthias Machnig
Dr. Bernd Meier, Hauptgeschäftsführer der IHK Braunschweig
Dr. Carola Reimann, Mitglied des Deutschen Bundestages

Moderation: Dr. Daniel Delhaes, Handelsblatt, Berlin

Datum: 9. März 2010, 20 Uhr
Ort: Haus der Wissenschaft, Raum Veolia, Pockelsstr. 11


Veranstalter:
Friedrich-Ebert-Stiftung Landesbüro Niedersachsen