Sangaku - Japanische Tempelgeometrie
19.10.2009
Mehr als zweihundert Jahre lang lebte Japan strikt ohne jeden Ideenaustausch mit anderen Ländern und Kulturen. In dieser Zeit entwickelte sich eine einheimische Mathematik. Es waren geometrische Probleme, die sich etwa mit berührenden Kreisen, Quadraten und Dreiecken beschäftigten. Die Ergebnisse und Beweise wurden kunstvoll auf kleine farbige Holztafeln (sangaku) gemalt und dann an religiösen Kultstätten befestigt.
Über diese sowohl einfachen als auch schwierigen geometrischen Probleme, die heute auch in Japan fast unbekannt sind, wird berichtet.
Herr Prof. Dr. Harborth ist seit 1972 Dozent für Mathematik an der TU Braunschweig mit Forschungsschwerpunkten in Zahlentheorie, Diskreter Mathematik, Kombinatorik und Graphentheorie und mehr als 190 Publikationen. Er ist Mitglied der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft und Gründungsmitglied des Institute of Combinatorics and its Applications. In diesem Jahr wurde ihm die Euler-Medaille verliehen.
Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der ForschungRegion Braunschweig e.V. statt.
Wann: Montag, 19. Oktober 2009, 19.00 Uhr
Wo: Haus der Wissenschaft, Raum Veolia, Pockelsstr. 11, Braunschweig


