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Pressemitteilung Nr. 62 vom 10.12.2010

Zu diesem Thema

Energy Slam

Finale des wissenschaftlichen Vortragswettbewerbs in Berlin

Martin Buchholz von der Technischen Universität Braunschweig gewinnt mit 47 von 48 möglichen Punkten das Finale des Science Slams im Wissenschaftsjahr Energie.

Von September bis November stellten sich 26 Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler in vier Regionalwettkämpfen in Bonn, Braunschweig, Chemnitz und München der Wertung des Publikums. Die besten Zehn traten am 9. Dezember 2010 in Berlin im Festsaal Kreuzberg im Finale gegeneinander an.

Mit seiner „Präsentation in fünf schlichten Folien“ und einer brillanten Rhetorik gewann der Braunschweiger Martin Buchholz die Herzen des Publikums für sich. Zum Thema Energie beantwortete Buchholz dem Berliner Publikum die Frage, wie man etwas verschwendet, was eigentlich nicht weniger werden kann und erklärte, wie sich das Ende des Universums noch ein wenig herauszögern lasse. Den zweiten Platz belegte Michael Deveaux von der Goethe Universität Frankfurt am Main mit seinem Vortrag über „Antimaterie beim Arzt“. Er erklärte, dass diese exotische Energieform nicht nur im Science Fiction Genre ihren festen Platz verdient, sondern es auch im realen Alltag, zum Beispiel bei der Krebstherapie, Anwendungsmöglichkeiten gibt. Auf den dritten Platz schaffte es Patrick Seelheim, Doktorand an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Mit glibberndem Wackelpudding und rollenden Eiern, zeigte er, wie die Blut-Hirn-Schranke arbeitet und man Dinge durch Schwingungen wiegen kann.

Im „Wissenschaftsjahr 2010 - Die Zukunft der Energie“ warben deutschlandweit junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit ihren Kurzvorträgen zum Thema Energie um die Gunst des Publikums und bewiesen, dass sie ihre Forschungsthemen auf spannende und verständliche Weise in zehn Minuten auf den Punkt bringen können. Im Anschluss an jeden Vortrag bewertete das Publikum die Darbietung und entschied so über die Finalteilnahme.

Der Energy Slam wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und ist Teil des Wissenschaftsjahres 2010 – Die Zukunft der Energie. Das Haus der Wissenschaft Braunschweig organisiert mit den regionalen Partnern, dem Helmholtz Zentrum Berlin, der Technischen Universität Braunschweig, der Ludwig-Maximilians-Universität München, der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter bei Bonn und der Technischen Universität Chemnitz die Vorentscheidungen und das Finale in Berlin.

Im Anhang finden Sie zwei Bilder zur Veröffentlichung im Rahmen des Energy Slams mit Nennung der Quelle:

  • Die drei Erstplatzierten (von links nach rechts):
    Michael Deveaux: „Antimaterie beim Arzt“, Goethe Universität Frankfurt am Main. Institut für Kernphysik
    Martin Buchholz: „Energie - Wie verschwendet man etwas, das nicht weniger werden kann?“, TU Braunschweig. Institut für Thermodynamik
    Patrick Seelheim: „ABC-Transporter auf der QCM - Wie wir dem Gehirn beim Müllrausbringen zuschauen können“, Westfälische Wilhelms-Universität Münster. Institut für Biochemie
    Quelle: Haus der Wissenschaft Braunschweig, Michael Setzpfandt
  • Martin Buchholz während seines Vortrags zum Thema „Energie - Wie verschwendet man etwas, das nicht weniger werden kann?“
    Quelle: Haus der Wissenschaft Braunschweig, Michael Setzpfandt

Weitere Informationen zum Wettbewerb unter:
http://www.energyslam.de

Facebook: http://www.facebook.com/Energyslam
Twitter: http://twitter.com/Energyslam

Weitere Informationen zum Wissenschaftsjahr Energie unter:

www.zukunft-der-energie.de

Haus der Wissenschaft Braunschweig GmbH:
Das Haus der Wissenschaft Braunschweig ist eine Plattform für den Dialog der Wissenschaft mit anderen gesellschaftlichen Bereichen. Es fördert die Wissenschaftskommunikation und die fächerübergreifende Vernetzung der Wissenschaft mit Wirtschaft, Kommunen, Bildungsträgern und Medien sowie mit der interessierten Öffentlichkeit. Als Experimentier- und Lernort bietet es spannende Veranstaltungen und Ausstellungen für Menschen jeden Alters.

Sponsoren des Haus der Wissenschaft Braunschweig:
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Für Rückfragen:
Markus Weißkopf/Britta Eisenbarth
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